Verbraucherinfo: „Betrugsmasche Schecküberzahlung“

Alexander Fuchs

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Aus aktuellem Anlass warnen wir erneut vor der Betrugsmasche der „Schecküberzahlung„.

Die Masche:

  • Betrüger ersteigern bzw. kaufen Artikel über Onlineplattformen
  • Betrüger nehmen per Email (meist auf Englisch) Kontakt mit Hotels auf und möchten für mehrere Personen Zimmer buchen

Zur Bezahlung schicken sie einen Scheck, dessen Wert den Kaufpreis deutlich übersteigt („überzahlter Scheck“).

Sie führen an, dass dieser Wert versehentlich angegeben wurde und bitten das Opfer, den Scheck dennoch einzureichen und anschließend den Differenzbetrag, häufig abzüglich einer geringen Aufwandsentschädigung, auf ein Konto im Ausland zu transferieren.

Tatsächlich ist der Scheck eine (Total-)Fälschung. Die erfolgte Scheckgutschrift wird dem Konto nach Rückmeldung durch die Auslandsbank wieder belastet und der überwiesene Betrag ist verloren. Ein Interesse an der Ware bzw. dem Hotelzimmer gab es nie.

Präventionsmaßnahmen:

  • Versuchen Sie, die Sachverhalte auf ihre Plausibilität zu prüfen!
  • Niemals in Vorkasse gehen und/oder den Differenzbetrag überweisen und/oder den Betrag abheben und in BAR an einen Mittelsmann übergeben!

Selbst wenn Sie eine Verbuchung des Schecks auf Ihrem Konto vorweisen können, hat dieser Vorgang anfangs den Status (“Eingang vorbehalten“). Deswegen ist es wichtig, den endgültigen Eingang des Betrags abzuwarten. Dieser Zeitpunkt variiert und ist von Land und Kreditinstitut abhängig. Gegebenenfalls können Sie die endgültige Gutschrift des Betrags bei Ihrer Bank erfragen.

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