Outdoor-Team Training in Hinterzarten im Schwarzwald

Svenja Wallasch

Endlich war es soweit, unsere Ausbildung hat begonnen. Nach einem ersten Kennenlern- und Organisationstag am Freitag, dem 02. August 2019, bei dem wir uns etwas beschnuppern konnten, ging es am Montag, dem 05. August 2019 los zu unserem Outdoor-Teamtraining nach Hinterzarten. Nach einer kurzen Kennenlern-Runde mit Reinhard und Alex von Zwerger&Raab ging es in die erste Team-Aufgabe. Hier mussten wir einen Stock, den jeder Azubi mit nur einem Finger berühren durfte, zu Boden bringen. Einfacher gesagt als getan… Nach mehreren Versuchen und vielen Lösungsvorschlägen, aber keinem Ergebnis, wurde diese Aufgabe erst einmal unterbrochen.

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Bestimmt kennen viele den Film „Cast Away“ mit Tom Hanks, welcher nach einem Flugzeugunglück als einziger Überlebender auf einer einsamen Insel gestrandet ist. So ähnlich ging es uns auch… Hier waren wir nicht so ganz erfolgreich – der Kaffeefilter brach – wie der Kaffee aussah und geschmeckt hat, könnt ihr euch denken.

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Nach der Analyse und ausgestattet mit Verbesserungsvorschlägen ging es weiter mit einer Übung, bei der wir eine Batterie soweit wie möglich auf einem Brett positionieren sollten. Hier mussten wir wieder alle als Team zusammenarbeiten. Nach etlichen Versuchen und Beratungen untereinander, aber auch durch Hilfeleistung unserer Guides, haben wir es geschafft und den Wert eines anderen Teams (2.11m) mit einem Ergebnis von 2,16 Metern geschlagen.

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Im Anschluss an diesen ersten richtigen Triumph  durften wir uns nochmals an dem Stock versuchen. Und siehe da, nach dem zweiten Versuch und unter der Verantwortung und dem Kommando einer Einzelnen haben wir den Stock zu Boden gebracht. Als Belohnung erhielten wir anschließend ein leckeres Mittagessen.

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Nach der Mittagspause bestanden die Übungen und Aufgaben darin , unseren Mit-Azubis sowie unseren beiden Ausbildern Vertrauen zu geben und auch Vertrauen zu bekommen.

Das Highlight und die mit Abstand anspruchsvollste Aufgabe an diesem Tag folgte auf Basis dieser Übungen. Wir mussten als Team, blind und alle mit einem Seil verbunden durch den Wald von einem Startpunkt, über drei Stationen zu einem Zielpunkt gelangen. Hier konnten wir unsere neu erlernten Fähigkeiten einsetzen (verantwortungsbewusstes Handeln, Vertrauen, Zeitmanagement). Nach einem langen Weg und mit vielen vorhersehbaren aber auch unvorhersehbaren Hindernissen und vielleicht ein bisschen himmlischer Hilfe (natürlich durch die Unterstützung durch einen unserer Ausbilder J) haben wir es rechtzeitig ins Ziel geschafft.

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Nach dem Feedback für diese Aufgabe sind wir erschöpft zu einem Gasthof am Titisee gefahren, wo wir mit einem reichhaltigen und leckeren Abendessen erwartet wurden. Im Anschluss an das Abendessen konnten wir bei einem gemütlichen Beisammensein uns noch etwas besser kennenlernen. Der zweite Tag in Hinterzarten startete mit einem gemeinsamen Frühstück und anschließendem Treffen mit den Guides am Adlersee. Unsere erste Aufgabe bestand darin ein Floß zu bauen um zwei „verletzte“ Schwäne aus dem See  zu bergen (natürlich waren es keine echten Schwäne). Nach einer kurzen Einführung und Verteilung der Aufgaben ging es unter der Zeitvorgabe von 1 Stunde und 45 Minuten los mit dem Bau des Floßes, der Gestaltung einer Flagge inklusive Floß-Name (Sparkamaran) sowie der Bergung der Schwäne und anschließendem Abbau des Floßes. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir es geschafft! Das Floß schwimmt – mit allen 11 Personen darauf! Wir retteten die beiden „verletzten“ Schwäne, bauten das Floß wieder ab. Was für ein Erfolgserlebnis!

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Danach gab es ein leckeres Mittagessen im Freien und die letzte (Meister!!-) Aufgabe erwartete uns. Nur 50% aller Teams schaffen sie :-( .Kommunikation untereinander war nur in einem abgegrenzten Bereich erlaubt. Für uns  nicht einsehbar  wurden 22 Zahlenplättchen aufsteigend aber durcheinander auf dem Waldboden  verteilt. Bei einer Gesamtzeit  von 35 Minuten, insgesamt 6 Versuchen mit einer Versuchszeit von jeweils 25 Sekunden, mussten wir die Plättchen in aufsteigender Reihenfolge, ohne miteinander zu sprechen, betreten. Nach ein paar Versuchen, kleinen Fehltritten (durch die uns die Zeit von 25 Sekunden auf 23 Sekunden gekürzt wurde) und mehreren „Trockenübungen“ haben wir es aber geschafft! in der vorgegebenen Zeit, mit dem 6. Versuch und einer Zeit von 16 Sekunden haben wir es geschafft, alle Plättchen in der richtigen Reihenfolge zu betreten.

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Ein toller Abschluss zweier unvergesslicher Tage, in den 11 Fremde zu einem Team zusammengewachsen sind!

Autoren: Svenja und Fabian

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