Wir machen Banking noch einfacher – der Freistellungsauftrag

Alexander Fuchs

Unsere neue Freistellungs-anwendung auf unserer Webseite bietet eine einfache Übersicht über die von Ihnen erteilten Freistellungsaufträge. Fehlen welche?

 

Sie können diese ganz einfach selbst, fallabschließend und ohne großen Aufwand einrichten.

Zur neuen Freistellungsanwendung

Wenn Ihnen das Thema Freistellungsauftrag noch völlig fremd ist, empfehlen wir den folgenden Artikel. Dieser erklärt das Thema einfach und anhand eines Beispiels.

Der Sparerpauschbetrag hilft Steuern sparen

Seit 2009 gilt die Abgeltungsteuer. Privatanleger müssen danach Steuern auf ihre Kapitalerträge zahlen. Allerdings gibt es Freibeträge: Für Alleinstehende sind bis zu 801 Euro steuerfrei. Für Ehepaare verdoppelt sich der Betrag auf 1.602 Euro.

Dieser Sparerpauschbetrag gilt für Zinsen und Dividenden, aber auch für Gewinne aus dem Verkauf von Kapitalanlagen wie z.B. (Aktienfonds der Deka, Bausparverträge der LBS oder Sparprodukten deiner Sparkasse). Auf Kapitalerträge, die über dem Sparerpauschbetrag liegen, fällt die Abgeltungssteuer an. Diese müssen wir – wie jedes andere Geldinstitut – direkt ans Finanzamt abführen.

Der Betrag lässt sich auch splitten und auf mehrere Freistellungsaufträge bei verschiedenen Instituten verteilen. Natürlich dürfen Sie insgesamt die Summe von 801 Euro pro Person bzw. 1.602 Euro bei verheirateten, gemeinsam veranlagten Ehepaaren, nicht überschreiten.

Gewinne gleich behalten

Wie günstig der Pauschbetrag wirkt, zeigt dieses Beispiel: Sie haben in einem Jahr 1.200 Euro als Dividenden und Zinsen bekommen. Ziehen Sie den Sparerpauschbetrag von 801 Euro ab, bleiben 399 Euro. Für diese 399 Euro gilt die Abgeltungssteuer. Davon führen wir oder Ihre Depotbank 25 Prozent ans Finanzamt ab: 99,75 Euro.

Falls Sie aber vergessen haben, den Freistellungsauftrag abzugeben, dürfen wir den Freibetrag nicht gewähren. Die Steuer fällt auf Ihren kompletten Gewinn von 1.200 Euro an: 25 Prozent davon, also 300 Euro, gehen sofort ans Finanzamt.

Sie können sich die zu viel gezahlte Steuer über die Steuererklärung wieder zurückholen. Aber erstmal ist das Geld weg und Sie können eine Zeit lang nicht mehr damit arbeiten.

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