Neues in 2013 – Teil 1: Geld und Finanzen

Georg Dietz

Neues in 2013Ein neues Jahr steht vor der Tür. Mit der Jahreszahl ändern sich wichtige Vorschriften und Gesetze. Durch unsere Informationsreihe „Neues in 2013“ wollen wir Ihnen eine kurze Orientierung über die Änderungen geben.

 

Gleichberechtigung bei Versicherungstarifen
Schon ein paar Tage vor dem Jahreswechsel gelten für neu abgeschlossene Versicherungsverträge die sogenannten Unisex-Tarife. Das bedeutet: Das Geschlecht spielt für die Höhe der Beiträge keine Rolle mehr. Die Auswirkungen der Unisex-Versicherungen sind je nach Produkt für Frauen und Männer unterschiedlich. Ihr Berater informiert Sie gerne.

Staatliche Förderung der privaten Pflegeversicherung
Der Beitragssatz für die staatliche Pflegeversicherung erhöht sich von 1,95 auf 2,05 Prozent. Gleichzeitig wird die freiwillige private Pflegezusatzversicherung mit einer Zulage von 60 Euro im Jahr staatlich gefördert. Passende Angebote finden Sie demnächst bei Ihrer Sparkasse.

Beitrag zur Rentenversicherung sinkt
Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt um 0,7 Prozentpunkte auf 18,9 Prozent. Hintergrund ist die gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, die 2012 zu einem Plus in der Rentenkasse geführt hat.

Bis Februar 2014 auf SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift umstellen
Seit einigen Jahren können Sie bereits mit der SEPA-Überweisung und der SEPA-Lastschrift in Deutschland und europaweit bezahlen.

Ab 2014 verändert SEPA (Single Euro Payments Area – einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Deutschland: Alle Überweisungen und Lastschriften in Euro innerhalb Deutschlands sind dann nach europaweit einheitlichen SEPA-Zahlverfahren vorzunehmen.

Der europäische Gesetzgeber hat mit der sogenannten „SEPA-Migrationsverordnung“ Anfang 2012 unter anderem festgelegt, dass die nationalen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften in Euro zugunsten der neuen SEPA-Zahlverfahren zum 1. Februar 2014 abgeschaltet werden müssen.

Während der Wechsel zu den SEPA-Zahlverfahren für die meisten Privatkunden mit wenig Aufwand verbunden ist, kann die Umstellung auf SEPA für Unternehmen, Vereine und Kommunen hingegen arbeitsintensiver sein – je nach Nutzungsumfang von Überweisungen und Lastschriften.

Bei allen anstehenden Fragen rund um die SEPA-Migration finden Sie Unterstützung bei Ihrem Berater in der Sparkasse.

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