Neues in 2014 – Teil 2: Geld und Finanzen

Georg Dietz

Neues in 2014Im zweiten Teil unserer Reihe “Neues in 2014″ beschäftigen wir uns mit dem Bereich Geld und Finanzen. Von der SEPA-Umstellung bis hin zur Grunderwerbsteuer wird es zu Veränderungen kommen, über die wir Sie kurz informieren.

 

SEPA-Umstellung

Ab 2014 verändert SEPA (Single Euro Payments Area = einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Deutschland: Alle Überweisungen und Lastschriften in Euro innerhalb Deutschlands sind dann nach europaweit einheitlichen Verfahren vorzunehmen.

Der europäische Gesetzgeber hat mit der sogenannten SEPA-Migrationsverordnung vom März 2012 unter anderem festgelegt, dass auch die deutschen Zahlverfahren für Überweisungen und Lastschriften in Euro zugunsten der neuen SEPA-Zahlverfahren zum 1. Februar 2014 abgeschaltet werden müssen.

Weitere Informationen erhalten Sie jetzt online.

Höhere Sozialabgaben

Auf Arbeitnehmer kommen 2014 deutlich höhere Sozialabgaben zu. Je nach Einkommen liegen die zusätzlichen Belastungen bei bis zu 251 Euro im Jahr.

Ein Grund für die Anhebung sind die gestiegenen Löhne und Gehälter. Die Beitragsbemessungsgrenze, welche die Sozialabgaben deckelt, ist von der Einkommensentwicklung abhängig und wird 2014 angehoben.

Dadurch sollen die in Westdeutschland fälligen Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung bis zu einem monatlichen Bruttoeinkommen von 5.950 Euro erhoben werden. In Ostdeutschland, wo die Einkommen im Durchschnitt geringer sind, steigt die Grenze auf 5.000 Euro.

Hartz IV-Regelsatz wird angehoben

Zum 1. Januar 2014 erhöhen sich die Regelbedarfsstufen um 2,27 Prozent. Das gilt für die Sozialhilfe, die Grundsicherung für Arbeitsuchende, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Ein alleinstehender Erwachsener erhält dann monatlich 391 Euro Grundsicherung, 2013 waren es 382 Euro.

Grunderwerbsteuer steigt in vier Bundesländern

In Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein müssen Immobilienkäufer ab dem 1. Januar 2014 mehr an den Fiskus zahlen. Die Grunderwerbsteuer steigt um bis zu 1,5 Prozentpunkte.

Kommentare sind geschlossen.