SEPA – Fit für Deutschland und Europa
Teil 1: Ein erster Überblick

Thomas Hess

Mit der SEPA-Überweisung und der SEPA-Lastschrift können Sie bereits heute in Deutschland und europaweit bezahlen. Zum 1. Februar 2014 werden die bisherigen nationalen Verfahren abgelöst. In unser Informationsreihe „SEPA – Fit für Deutschland und Europa“ wollen wir Ihnen das Thema näher bringen.

Wechsel auf den SEPA-Zahlungsverkehr: Stichtag für die SEPA-Umstellung ist der 1. Februar 2014.

Mit der SEPA-Überweisung und der SEPA-Lastschrift wurden in der EU seit 2008 stufenweise einheitliche Überweisungs- und Lastschriftstandards eingeführt. Das Ergebnis: Der Zahlungsverkehr wird einfacher – nicht nur innerhalb Deutschlands sondern über die Grenzen hinweg in 31 weiteren SEPA-Teilnehmerstaaten.

Konsequenterweise folgt nun der nächste Schritt: Die Umstellung von den nationalen Euro-Zahlungsverkehrsprodukten auf die SEPA-Zahlungsverkehrsprodukte. Ein wichtiger Termin: Zum 1. Februar 2014 werden deshalb die bisher verwendeten nationalen Überweisungen und Lastschriften eingestellt. Das schreibt eine gesetzliche Regelung der EU vor.

Als Firmenkunde bzw. als Verein haben Sie nun bis zum 31. Januar 2014 Zeit, den Wechsel auf die einheitlichen Überweisungs- und Lastschriftstandards zu organisieren. Für Privatkunden gelten teilweise Übergangsfristen für die Verwendung von Überweisungsbelegen.

Sparkasse unterstützt bei dem Wechsel auf SEPA. Die Internationale Bankkontonummer (IBAN) ersetzt Bankleitzahl und Kontonummer. Ab Februar 2014 benötigen Sie die IBAN, um Zahlungen in die 32 SEPA-Länder zu veranlassen. Bis Februar 2016 benötigen Sie bei grenzüberschreitenden Überweisungen in der SEPA zusätzlich den Business Identifier Code (BIC).

Nutzen Sie die Übergangszeit, um sich mit IBAN und BIC vertraut zu machen. Will zum Beispiel Ihr Energieversorger die SEPA-Lastschrift nutzen, kann es sein, dass er Sie um die Angabe Ihrer IBAN und BIC im SEPA-Lastschriftmandat bittet. Dies ersetzt zukünftig die Einzugsermächtigung.

Leicht zu merken. Die IBAN setzt sich aus dem Ländercode (in Deutschland „DE“), einer zweistelligen Prüfziffer, der Bankleitzahl und der Kontonummer zusammen. Gut zu wissen: Die eigene IBAN und der BIC stehen auf jedem Kontoauszug und werden seit Oktober 2012 auch auf jede neue SparkassenCard gedruckt.

Weiterhin bieten wir Ihnen mit unserem IBAN-Rechner die Möglichkeit, die IBAN für beliebige deutsche Kontoverbindungen zu berechnen.

Falls Sie Fragen haben, können Sie gerne Ihren Berater kontaktieren.

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