Preisträgerkonzert des Markgräfler Jugendmusikwettbewerbs 2012

Uwe Gleichauf

Preisträgerkonzert 2012Das Preisträgerkonzert des Markgräfler Jugendmusik- wettbewerbs 2012 in der Martinskirche in Müllheim, das die Stiftung der Sparkasse Markgräflerland zur Förderung von Kunst und Kultur veranstaltete, bot musikalische Leistungen auf höchstem Niveau.

Ulrich Feuerstein, der Vorsitzende des Vorstands, begrüßte zahlreiche Musikfreunde, darunter viele Angehörige der jungen Talente.

Die feierliche Preisverleihung erfolgte durch Thomas Oertel, Vorsitzender der Jury des Markgräfler Jugendmusikwettbewerbes, gemeinsam mit Ulrich Feuerstein. Angespannt nahmen die jungen Künstlerinnen und Künstler die Preise stolz entgegen. Thomas Oertel erwähnte in seiner Ansprache, dass die Teilnehmerzahl am Jugendmusikwettbewerb zugenommen habe, entgegen dem Trend der rückläufigen Zahlen bei „Jugend musiziert“.

Das Preisträgerkonzert wurde von Solisten, Duos und Ensembles, die durchweg erste Preise erhalten hatten, hervorragend gestaltet.

Für eine schwungvoll interpretierte Einstimmung sorgte Minami Dettweiler (Violine) mit dem Vortrag des Allegro aus Edward Mollenhauers „The Boy Paganini“. Sie setzte mit dem gelungenen Beitrag eine hohe Meßlatte für die folgenden Darbietungen.

Doch auch die weiteren Vorträge ließen an Niveau nichts zu wünschen übrig. Gaspard Danckaert (Violoncello) überzeugte mit der sicheren und präzisen Wiedergabe des Allegro non troppo aus Bernhard Rombergs „Sonate Nr.1“ op. 38 in e-moll.

Marten Henning (Violine) trug eine fein gestaltete Romanze aus Schostakowitschs „Albumstücke“ vor.

Preisträgerkonzert 2012

 

Die Schwestern Nora (Klavier) und Elena Shashivari (Querflöte) bezauberten mit einem Satz aus der „Fantasia“ op. 133 von Ferdinand Ries.

 

Esther Danckaert (Violine) spielte mit geradezu übermütigen Duktus das Alegretto aus Friedrichs Seitz „Konzert Nr. 4“ op. 15.

Hervorragend eingespielt war auch das Duo Victor Ferger (Klavier) und Elena Sergejew (Trompete), das die Hörer mit dem Allegro aus einer Konzert-Etüde von Alexander Goedicke erfreute.

Joel Mayer erwies sich als Violinvirtuose beim dramatischen Vortrag von Gaetano Pugnani-Kreislers „Praeludium du Allegro“.

Beseelt und temperamentvoll spielten Daniel Alexander (Klavier) und Lisa Geiselbrecht (Querflöte) „Barcarolle und Tarantella“ aus Bernhard Moliques

„Drei musikalische Skizzen“.

Die hervorragende Darbietung des zweiten Satzes aus Frank Michaels „Fragment für Violine solo“ durch Niklas Malluschke begeisterte die Zuhörer.

Dem folgte der furios interpretierte Tango „La Muerte del Angel“ von Astor Piazzolla durch Lars Breckenfelder (Klavier), Elisa Schrape (Violine) und Rebecca Falk (Violoncello).

Das grandiose Finale gestaltete die Trägerin des Sonderpreises, Amelie Gehweiler (Violine), mit dem genial gespielten Allegro molto appasionato aus Mendelsohns Violinkonzert in e-moll.

Das begeisterte Publikum sparte nicht mit dem wohlverdienten Applaus.

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