Polizei warnt vor Banking-Trojaner

Georg Dietz

Warnung vor Banking-TrojanerSeit ein paar Wochen registriert die Polizeidirektion Lörrach eine Zunahme von betrügerischen Überweisungen beim Online-Banking. Betroffen ist das Online-Banking-Verfahren chipTAN. Verantwortlich dafür ist die neue Variante des Computervirus Tatanga.

Der Virus verbreitet sich über schädliche Email-Anhänge oder infizierte Internetseiten. Hat sich der Virus erst einmal auf dem PC des Opfers eingenistet, dann wird er beim nächsten Besuch des Online-Bankings aktiv. Er blendet gleich nach der Anmeldung eine Sicherheitsmeldung ein und verlangt die Sicherheitsüberprüfung des chipTAN-Verfahrens. Das Opfer erhält dafür eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in verständlichem Deutsch. Im weiteren Verlauf wird das Opfer zu einer „Testüberweisung“ veranlasst oder zur „Synchronisierung des TAN-Generators“. Der Virus gibt dafür Zufallsdaten vor, die verwendet werden sollen. Tatsächlich handelt es sich aber um die Daten von Empfängerkonten im Ausland. Das Opfer überweist das Geld also unwissentlich selbst. Grundsätzlich sollte man solchen Online-Sicherheitsüberprüfungen gegenüber skeptisch sein.

Quelle: Polizeidirektion Lörrach Pressemitteilung 09.10.2012

Tipp: Die Sparkasse Markgräflerland wird Sie niemals dazu auffordern, Trans-Aktions-Nummern zu anderen Zwecken als Ihren persönlichen Aufträgen zu generieren – weder für Gewinnspiele, Sicherheitsüberprüfungen, Wartungsarbeiten, noch für vermeintliche Rück- oder Testüberweisungen oder zum Entsperren Ihres Kontos.
Bei einer erneuten Synchronisation des TAN-Generators werden Sie niemals aufgefordert Überweisungsdaten (Kontonummer, Überweisungsbetrag, etc.) anzugeben.

Weitere Informationen zum Thema „Sicherheit im Internet“ erhalten Sie hier.

Falls Sie Auffälligkeiten feststellen, bitte kontaktieren Sie unsere E-Banking Berater.

 

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